2018 Regatta Hengelo

Medaillenjagd auf dem Twentekanal in Hengelo
Kanuten des WSV Rheine in den benachbarten Niederlanden unterwegs


„Das Schöne an dieser Regatta ist, dass alle Sportler mindestens eine Medaille mit nach Hause genommen haben“, fasst Trainer Michael Herz die Ergebnisse der Kanuten des Wassersportvereins Rheine kurz und knapp zusammen.

Bei besten äußeren Bedingungen fuhren die Sportler ins benachbarte Hengelo, um sich auf dem Twentekanaal sowohl mit niederländischen, als auch anderen deutschen Kanuvereinen zu messen.

Los ging es am Samstag mit einer Menge Vor- und Zwischenläufen, vor allem über die 125- und 500-Meter-Strecken, so dass die WSVer viel Zeit im Boot verbrachten.

Justus Röttger (Altersklasse 10) erlangte am Ende die Goldmedaille auf der 125 Meter-Strecke. Über den Zwischenlauf qualifizierten sich die Schüler B Jasper Nienhaus, Lukas Meemann und Ben Kuberek für das Finale, aus dem Nienhaus als Silbermedaillengewinner hervorging, Meemann landete auf Platz 4, Kuberek auf Rang 6.
Max Mücke, Luca Reiners, Jonte Puschmann, Marlon Eiter, Fabian Reiners und Emil Jürgens sowie Merethe Jürgens schafften leider die Qualifikation für das Finale nicht und schieden aus.

An den Start über die Kurzstrecke gingen auch die „Väter“ Timo Mücke und Andreas Jürgens in der Seniorenklasse. Beide qualifizierten sich für das Finale; Mücke gewann die Silbermedaille, Jürgens landete auf Platz 5.

Auch bei der 500 Meter-Strecke ging es über Vor- und Zwischenläufe. Justus Röttger (AK 10) ließ seine Konkurrenz auch hier hinter sich und gewann Gold. Lukas Meemann (AK 11) erreichte im Finale den zweiten Platz, Jasper Nienhaus (AK 12) landete auf Rang 4.
Christian Lüttmann ging in der Leistungsklasse an den Start und fuhr auf Platz 3.

Die 1000 Meter-Distanz im K1 beendeten Justus Röttger auf Platz 1, Jasper Nienhaus auf Platz 2 und Lukas Meemann auf Platz 3. 

In den Mannschaftsbooten gab es einige Medaillen für den Nachwuchs des WSV. In der Besetzung Lukas Meemann/Jasper Nienhaus fuhr der WSV-Zweier über 500 Meter auf das Siegertreppchen, Emil Jürgens/Ben Kuberek erreichten Platz 4.
Auch der „Väter“-Zweier mit Andreas Jürgens und Timo Mücke erreichte einen Medaillenplatz und nahm Silber in Empfang.
Die jüngeren Zweier mit Jonte Puschmann und Justus Röttger gewannen ihr Rennen über die 500 Meter-Distanz, Luca Reiners und Marlon Eiter kamen auf den dritten Platz.

Über die 1000 Meter landeten gleich zwei Zweier-Boote des WSV auf den vorderen Rängen. Das Duo Jonte Puschmann/Justus Röttger hatte dabei die Nase vorn und gewann Gold, während Luca Reiners und Max Mücke Silber mit nach Hause nahmen.
Über die gleiche Distanz, aber in einer höheren Altersklasse gingen Steffen Göcking und Christian Lüttmann an den Start. Sie mussten sich im Finale dem Feld geschlagen geben, war doch der diesjährige Vize-Weltmeister im Kanumarathon, Marcel Paufler, mit in der Konkurrenz.
Auch das einzige Mädchen in der WSV-Riege konnte im Zweier eine Medaille in Empfang nehmen. In einer Renngemeinschaft mit Karla Limberg erreichte sie Silber.

Der Vierer in der Besetzung Jonte Puschmann, Justus Röttger, Fabian und Luca Reiners fuhr erstmals in dieser Konstellation und fuhr auf Anhieb auf Rang 3 über 500 Meter.

Bei den Herren Masters erreichte Andreas Jürgens den 2. Platz, Timo Mücke gelang Platz 3.

„Die Konkurrenz war relativ stark, so dass nicht jeder seine erhoffte Platzierung erreicht hat“, gibt Michael Herz zu. „Insgesamt aber waren es schöne Wettkämpfe in familiärer Atmosphäre.“

Genossen die Regatta-Atmosphäre in Hengelo und brachten eine Menge Medaillen mit nach Hause: Fabian Reiners, Max Mücke, Merethe Jürgens, Ben Kuberek, Marlon Eiter, Jasper Nienhaus, Lukas Meemann, Justus Röttger, Emil Jürgens, Luca Reiners und Jonte Puschmann (von links).