2019 Regatta Herringen

Regatta Herringen bildet Saisonabschluss für WSV-Kanuten
Kleines Team lässt es ruhig angehen, sammelt aber dennoch fleißig Medaillen

Zur letzten Regatta und damit dem Saisonabschluss fuhr ein kleines Team an Kanuten des Wassersportvereins Rheine (WSV) nach Herringen, einem Stadtbezirk von Hamm. Auf dem dortigen Datteln-Hamm-Kanal richtete der KV 45 Herringen seine Regatta aus.

Im K2 der Schüler B fuhr das Duo Justus Röttger/Lukas Meemann über 200 Meter als erste über die Ziellinie und verwies die starke Konkurrenz vom Kanu-Ring Hamm und dem KSC Lünen auf die Plätze. Auch der zweite Zweier in der Besetzung Emil Jürgens/Ben Kuberek dominierte sein Rennen über die 200-Meter-Distanz und gewann Gold. Beide Teams erhielten jeweils einen Ehrenpreis. Das Ganze haben die vier dann über die 500-Meter-Distanz wiederholt und gewannen auch dort Gold. Die Renngemeinschaft mit Finn Schildkamp und einem Kanuten vom KC Friedrichsfeld erreichte über 200 Meter Bronze und über die 500 Meter sogar Silber.

Auch in den Einzeldisziplinen überzeugten die WSVer. Justus Röttger gewann Gold über 200 Meter, Lukas Meemann und Emil Jürgens schafften Silber und für Ben Kuberek reichte es zu Bronze.

Die Goldmedaille und damit auch den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Hamm, Thomas Hunsteger-Petermann, und des Bundesfinanzministers Olaf Scholz gewann der K4 in der Besetzung Emil Jürgens/Ben Kuberek/Justus Röttger/Lukas Meemann über 500 Meter.

Posierten stolz mit Hamms Bürgermeisterin Ulrike Wäsche und dem Ehrenpreis der Stadt Hamm: der K4 in der Besetzung Emil Jürgens, Ben Kuberek, Lukas Meemann und Justus Röttger (von links).

Auch Trainer Christian Lüttmann stieg wieder einmal in der Leistungsklasse ins Boot und erreichte im K1 über 500 Meter den dritten Platz, genauso wie im K2 als Renngemeinschaft mit Karsten Schädel aus Rheine (Einzelmitglied NRW).

Im Mixed-Boot, also Jungen und Mädchen gemischt, startete Marlon Eiter mit der KG Essen und gewann mit ihnen die Goldmedaille über 500 Meter.

So neigt sich die Regatta-Saison beim WSV zuneige, nichtsdestotrotz ruhen sich die Sportler nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern trainieren sich über den Winter die Kondition an, die es braucht, um auch in der kommenden Saison wieder vorne mitfahren zu können.