2018 Vogalonga

44. Vogalonga


Venedig, das Traumziel vieler Urlauber.

Hier gibt es drei große Ereignisse im Jahr, die von sehr vielen Menschen besucht werden. Der Karneval, die Biennale und die Vogalonga, das Fest der Gondeln, das in diesem Jahr zum 44. Male durchgeführt wurde. Als Aktion gegen den zunehmenden Motorbootverkehr ins Leben gerufen, kann jedes Boot teilnehmen welches mit Muskelkraft bewegt wird und einer 30 km langen Strecke gewachsen ist.
 Mittlerweile kommen die Teilnehmer aus der ganzen Welt und der Corso hatte in diesem Jahr 8000 Aktive in 2100 Booten. Mitten im Geschehen, mit eigenen Booten aus Rheine angereist, 15 Mitglieder des WSV Rheine.  Direkt vor dem bekannten Markusplatz mit dem bekannten Markusdom versammelte sich die unübersehbare Menge an Booten.


Nach dem Startschuss aus einer historischen Kanone setzte sich die Armada in Bewegung und es war ein Vergnügen inmitten der großen Menge unterschiedlichster Boote zu fahren. Gleichzeitig aber auch ein Kunststück, den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren. Als kleines Kajak neben riesengroßen Gondeln, die eher an Galeeren erinnerten, musste man konzentriert fahren.


Erst ging es durch Venedig und dann hinaus auf die Lagune, von wo aus Venedig langsam am Horizont verschwand. Nach 25 km hatte sich das Feld auf einige Kilometer gestreckt und zog nun wieder nach Venedig ein. Auf den Brücken und an den Ufern standen die Menschen und applaudierten den Aktiven. So eine Begeisterung kennt man nur vom Kölner Karneval.


Die Boote geschmückt, die Ruderer in historischen Kostümen und jedes Boot der Venetianer eine Augenweide. So waren die WSVer voller tiefer Eindrücke, als sie sich per Boot wieder auf den langen Weg zu ihrem Startpunkt machten.


Nach 45 km Paddeln unter besonderen Bedingungen zogen sie die Boote müde aber bestens zufrieden an Land. Mit dem offiziellen Vogalonga-TShirt belohnt fanden sich die erfolgreichen Teilnehmer dann vor einem gemeinsamen Abendessen  zum Gruppenfoto ein.