Finale des vierteiligen Wintercups in Venlo / Lukas Meemann beendet Serie mit Rang 5
Venlo. Einiges abverlangt hat die Strecke vor allem den jüngeren Teilnehmenden des letzten Rennens der vierteiligen Wintercup-Serie. Gefahren wurde ein Rundkurs im niederländischen Venlo. Von einigen krankheitsbedingten Ausfällen getroffen stellten sich nur sieben Sportlerinnen und Sportler des Wassersportvereins Rheine dem anspruchsvollen Wettbewerb.
„Die Maas ist hier ein großer Fluss mit viel Strömung und auch die enge Wende im Hafenbecken ist nicht ohne und verlangt schon taktische Fähigkeiten“, betonte Christian Lüttmann. Und gerade die jüngsten Kanutinnen und Kanuten machten ihre Sache gut und wurden in ihrer Altersklasse mit Plätzen auf dem Treppchen belohnt.
So lieferten sich Pauline Haver (Schüler B) mit ihren beiden Vereinskameradinnen Rieke Emsmann und Lea Marleen Hagedorn (beide Schüler C) einen spannenden Dreikampf über die 4,2 Kilometer, den sie erst in einem fulminanten Zielsprint für sich entschied. Die drei reihten sich in der Rennwertung auf Platz 11, 12 und 13 ein. In ihrer Altersklasse bedeutete das Platz 1 für Rieke Emsmann vor Lea Marleen Hagedorn auf Rang 2. Pauline Haver war die einzige in ihrer Altersklasse, sodass sie aufs Treppchen nach ganz oben klettern durfte.
Etwas schwieriger gestaltete sich der Wettkampf für Marit Möller. Die 12-Jährige kenterte im Hafenbecken, kämpfte sich aber tapfer wieder nach vorne, sodass sie das Rennen auf Platz 4 in ihrer Altersklasse Schüler A beendete. Ihr Vereinskollege Oleksii Bizhyk startete in der gleichen Altersklasse und kam auf Rang 4.
Die zwei „alten Hasen“ Lukas Meemann und Christian Lüttmann erreichten das Ziel nach 11,5 Kilometern auf Platz 12 und 24.
Für die Endwertung wurden die besten drei der vier Ergebnisse aus Herdecke im November, Rheine im Dezember, Essen im Januar und Venlo im Februar gezählt. So erreichte Lukas Meemann in der Herrren Leistungsklasse im Gesamtklassement Platz 5 und gewann 250 Euro Preisgeld. Christian Lüttmann verpasste knapp die Top Ten und beendete den Wintercup auf Rang 11, strich aber dennoch das Preisgeld für Platz 10 ein, da der Kanute bei der Siegerehrung nicht anwesend war.
Erik Möller, der krankheitsbedingt zwei Rennen aussetzen musste, hatte dementsprechend nur zwei Ergebnisse vorzuweisen, was für ihn aber immerhin Platz 5 in seiner Altersklasse männliche Jugend bedeutete.
In der Schülerklasse wurden die Wertungen teilweise zusammengefasst, sodass folgende Endergebnisse entstanden:
Schüler A: Marit Möller Platz 4; Oleksii Bizhyk Platz 4; Leon Emsmann Platz 12 (ein Rennen gewertet)
Schüler B/C: Rieke Emsmann Platz 1; Pauline Haver Platz 2; Milana Brungardt Platz 3; Lea Marleen Hagedorn Platz 4(zwei Rennen gewertet); Jana Laureen Hagedorn Platz 5(zwei Rennen gewertet).
„Die WSVer haben ihre Sache gut gemacht“, ist Isabel Greiwe zufrieden mit dem Verlauf des Wintercups. „Wenn es jetzt langsam wärmer wird, legen wir den Fokus wieder mehr auf die Sprintstrecken“, fügt Christian Lüttmann hinzu.

Bildzeile 1: Oleksii Bizhyk, Pauline Haver, Rieke Emsmann, Lea Marleen Hagedorn und Marit Möller (von links) beim Finale des Wintercups in Venlo.

Bildzeile 2: Lukas Meemann (links) und Christian Lüttmann vertraten den WSV beim Wintercup.

